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	<title>Schwangerschaftskrise</title>
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		<title>Nicht jede Schwangerschaft macht glücklich</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 05:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA["Nicht jede Schwangerschaft macht glücklich"]]></category>

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&#8220;Meine Schwangerschaft wurde zur schrecklichsten Erfahrung
 meines Lebens und ich habe mir mehr als einmal gewünscht, nie 
schwanger geworden zu sein.&#8221;



Eine Schwangerschaft verläuft häufig nicht so, wie man es sich vorgestellt hat. Dabei wird einem von allen Seiten eingeredet, wie &#8220;toll&#8221; es ist, schwanger zu sein. Und wenn es dann nicht &#8220;toll&#8221; ist, traut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
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<p style="text-align: center;"><img title="Foto1-300x195" src="http://www.schwangerschaftskrise.de/wp-content/uploads/2009/11/Foto1-300x1951.jpg" alt="Foto1-300x195" width="334" height="216" /><strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>&#8220;Meine Schwangerschaft wurde zur schrecklichsten Erfahrung</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong> meines Lebens und ich habe mir mehr als einmal gewünscht, nie </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>schwanger geworden zu sein.&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
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<p style="text-align: left;">Eine Schwangerschaft verläuft häufig nicht so, wie man es sich vorgestellt hat. Dabei wird einem von allen Seiten eingeredet, wie &#8220;toll&#8221; es ist, schwanger zu sein. Und wenn es dann nicht &#8220;toll&#8221; ist, traut man sich gar nicht, darüber zu reden und hat ein schlechtes Gewissen, nicht auf Wolke 7 zu schweben.</p>
<p style="text-align: left;">Diese Seite soll betroffenen Schwangeren helfen, ihren Körper und Geist besser zu verstehen und sich in ihrer &#8220;Schwangerschaftskrise&#8221; akzeptiert zu fühlen.</p>
<p style="text-align: left;">Im Folgenden werden Probleme, Beschwerden und Krankheiten aufgeführt, die eine Schwangere belasten können &#8211; physischer und psychischer Art.</p>
<p style="text-align: left;">Zur besseren Übersichtlichkeit die Kategorien unter &#8220;Inhalte&#8221; anklicken.</p>
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		<title>Christina &#8211; Eine Hyperemesis-Schwangerschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 05:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliche Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach 3 Jahren Kinderwunsch (damals aus verschiedenen Gründen nicht  realisierbar) wurde ich mit 21 Jahren im September 2008 schwanger im 7.  Zyklus. Ich habe leider zu viel über Kinderwunsch gewusst (meine beste  Freundin hatte da auch Probleme) und daher hab ich mich schon seit  Beginn verrückt gemacht, ob&#8217;s klappen würde.
Dann war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 3 Jahren Kinderwunsch (damals aus verschiedenen Gründen nicht  realisierbar) wurde ich mit 21 Jahren im September 2008 schwanger im 7.  Zyklus. Ich habe leider zu viel über Kinderwunsch gewusst (meine beste  Freundin hatte da auch Probleme) und daher hab ich mich schon seit  Beginn verrückt gemacht, ob&#8217;s klappen würde.</p>
<p>Dann war ich endlich  schwanger im September, einen Monat nach der Hochzeit hatte ich den  positiven Test in der Hand. ABSOLUT GEWÜNSCHT!  Ich hab von der  Schwangerschaft schon 11 Tage nach dem Eisprung durch den Test erfahren! Das war wirklich schön (auch wenn  ich dann die Zeit bis zum eigentlich Menstruationstermin abwarten  musste, ob alles gut geht…)!<br />
Mir gings erstaunlich gut! Ich hatte zwar so ein Ziehen im Bauch und  Rücken, als würde die Periode kommen, aber anders war es trotzdem! Und  rechts tat es in meinem Bauch bei Druck immer weh anfangs. Die Hosen  konnte ich kaum zumachen deswegen. Aber das legte sich recht schnell  nach 2 Wochen.<br />
Ich weiß es noch wie heute. Am Donnerstag bei 5+2 begann die erste  Übelkeit. Ganz sanft! Ich habe am Tag davor noch gedacht, dass so ein  BISSCHEN Übelkeit ja ok wäre, dass ich überhaupt weiß, dass ich  schwanger bin!</p>
<p>Hätte ich mir das bloß nicht gewünscht,   dachte ich die Wochen danach! An diesem Tag fuhren wir 600 km zu  meinen Eltern und Geschwistern, nur übers Wochenende, um ihnen  persönlich von dem kleinen Würmchen zu erzählen. Die Fahrt bekam ich gut  rum, die Übelkeit verschwand gegen Nachmittag!<br />
An diesem kommenden Wochenende allerdings wurde sie immer schlimmer.  Erst schleichend… immer ein bisschen mehr… Ich konnte kaum mehr Gerüche ertragen, mein Mann stank mir sogar! Er tat mir so leid! Am Dienstag bei  5+6 ging ich dann doch zum Frauenarzt, weil es mir erstens wieder so  seltsam im Bauch zog und ich daher Angst hatte, und zweitens die  Übelkeit immer schlimmer war, nun schon durchgehend! Man sah direkt das  Baby, schon 4 mm groß und mit Herzschlag! Was für ein UNGLAUBLICHES  GEFÜHL! Und während dem Termin verschwand die Übelkeit vor Aufregung  auch noch ein letztes Mal… Ich habe die Frauenärztin noch gefragt, was  ich denn gegen die Übelkeit machen könnte… aber da kamen leider nur  Tipps wie &#8220;In kleinen Portionen essen&#8221;, &#8220;vor dem Aufstehen was  essen&#8221;, etc.</p>
<p>Na gut… ich war ja noch voller Hoffnung, dass  es bei NUR Übelkeit bleibt. Meine letzte RICHTIGE Mahlzeit/Mittagessen,  die drin blieb, aß ich noch bei IKEA am folgenden Mittwoch –  Bauerngulasch! Und das schmeckte so lecker!<br />
Am Donnerstag fuhren wir wieder zurück. Ich war bei 6+2. Und auch dieser  Tag ist mir so im Gedächtnis geblieben. Ich stand auf, aß einen Happen  zum Frühstück trotz SEHR schlimmer Übelkeit und als wir gerade ins Auto  gehen wollten zum losfahren spürte ich es… ich rannte und das Frühstück  hatte sich seinen Weg nach draußen gesucht. Das erste Mal erbrochen. Ok…  einmal am Tag macht ja nix. Danach gings mir auch tatsächlich besser –  für 10 Minuten. Ich holte auf dem Weg noch schnell in der Apotheke Nux  Vomica D6 und nahm diese. Am nächsten Tag stand uns noch eine Flugreise  bevor zu meiner besten Freundin, die dieses Wochenende heiraten sollte.  Ich hab ihr schon vorsichtig geschrieben, dass ich nicht weiß, ob ichs  schaffe, weil es mir zusehends schlechter ging. Aber wir hatten uns  schon 1 Jahr nicht mehr gesehen, ich wollte so gerne hin. Der Donnerstag  ging also rum… irgendwie… und am Freitag flogen wir.</p>
<p>Ich lutschte Nux  Vomica, aber es half nicht … Ich erbrach ab da stetig weiter. Über dieses  Wochenende hinweg nur 1-3 mal am Tag! Am Rückflug am Montagmorgen wurde  es allerdings schon SEHR schlimm. Ich kenne jedes Klo am Kölner  Flughafen. Es war schrecklich, alles was rein ging, kam auch direkt  wieder raus… an diesem Tag dachte ich das erste Mal, wie schrecklich  alles ist!<br />
Daheim verschlimmerte sich das Ganze dramatisch! Ich behielt GARNICHTS  mehr bei mir! Mein erster regulärer Arzttermin war aber erst bei 7+2…  ich hielt irgendwie durch, wurde immer weniger. Ich nahm stetig ab,  dabei wog ich bei Schwangerschaftsbeginn eh nur 51/52 kg auf 1,71 m  verteilt. Ich wurde auch immer schwächer und wollte nicht mehr. Beim  Arzttermin dann musste ich erstmal Urin abgeben und ging dann rein zur  Untersuchung. Die Ärztin schrieb mir direkt eine Einweisung ins  Krankenhaus. Ich hab noch gesagt, dass ich nicht sicher bin, ob ich echt  gehen soll und sie meinte nur, ich solle mal lieber gehen und mich da  erholen. Da hatte sie noch nicht mal die Urinwerte gesehen. Denn die  waren schon so schlecht, dass eh kein Weg ums Krankenhaus mit Infusionen  geführt hätte. Ich wäre daheim schlicht und einfach vertrocknet. Der  Acetonwert war schon sehr hoch…<br />
Im Krankenhaus wurde ich an Infusionen angeschlossen, aber wirklich  lieblos und auch nur mit NaCl und Glukose. Man schob es eher auf die  Psyche, ich sollte doch bitte so wenig Besuch wie möglich bekommen, mein  Mann solle nicht so oft (NACH DER ARBEIT!!!) kommen, denn wenn ich  spreche wäre das schlechter für mich. Aha… Ich bekam Buscopanzäpfchen.  Die sollten dagegen helfen??? Was passierte war ZUSÄTZLICH Durchfall und  Kopfweh ohne Ende, ich dachte mir platzt der Kopf. Auf meine Nachfrage,  ob ich vielleicht was gegen das Kopfweh bekommen könnte hieß es, man  gebe Schwangeren ungern Schmerzmittel. Also bekam ich nichts. Ich habe  auf eigenen Wunsch hin das Buscopan abgesetzt, es half ja eh nicht.  Geweckt wurden wir immer um 7 Uhr morgens und das nicht gerade  feinfühlig. Direkt aufstehen, damit Betten gemacht werden konnten. Dabei  konnte ich kaum stehen. Zum Essen sollte ich mich ZWINGEN. Die  Schwestern waren rigoros. Wenn sie sahen, dass ich noch nicht wirklich  was gegessen hatte (ich KONNTE nicht, wenn ich mich zwang kams raus und  übel war mir auch so unendlich) sagten sie nur, ich MÜSSE essen, sie  ließen den Teller noch länger da… Ich aß 3 Löffel… versuchte es.  Geschimpft wurde ich trotzdem, weil ja SO WENIG! Ich musste auch immer  Bericht abgeben, wieviele Tassen Tee ich schon getrunken hatte… dazu  noch meine Schwiegerfamilie, die es nicht fuer nötig hielt mich mal  einmal zu besuchen, obwohl sie alle Zeit hatten und teils sogar in der  Stadt arbeiten(und das, obwohl ich grad vor ein paar Monaten erst in  dieses andere Land gezogen war)&#8230;Ich habe mir nur noch gewünscht nach  Hause zu dürfen. Dieser Wunsch war so stark, dass ich 2 oder 3 Tage  zwischendurch nicht mehr erbrach. Als ich nach 5 Tagen TÄGLICHEM WIEGEN  um 7 Uhr morgens nach dem &#8220;Aus-dem-Bett-geworfen-werden&#8221; nicht mehr abnahm,  durfte ich gehen. Da war der Acetonwert auch wieder bei 0. ICH WAR SO  FROH!</p>
<p>Leider hielt das alles nicht lange an. Ich war daheim und es ging von  vorne los. Immer wieder und immer öfter das Erbrechen. Ich weiß nicht, wie  oft, aber ich weiß, dass NICHTS drin blieb. Schon 4 Tage später hatte  ich keine Kraft mehr und weinte wieder mal, weil ich nicht mehr konnte.  Ich weiß noch einen Abend, an dem ich mich wieder erbrach und ich  weinend über der Kloschüssel hing, da setzte ich mich daneben, auf den  Boden, und weinte. Ich betete zu Gott (ich bin Christin), nein ich  SCHRIE, LAUT(!), dass er dem ein Ende setzen soll. Entweder er holt mich  jetzt zu sich oder er macht, dass die Übelkeit aufhört! (Mein Kind  wollte ich nie hergeben! Ich hab ihm immer gut zugeredet, dass ich es  liebe und ich weiß, dass es nix dafür kann; dass nur mein Körper &#8220;schuld&#8221; ist!) Ich konnte nicht mehr! Ich war  verzweifelt und sah den Rasierer auf dem Schränkchen! Ein kleines Gefühl  in meinem Kopf sagte mir, es wäre sicher schön, einfach die Adern  aufschneiden und nix mehr spüren… getan habe ichs nicht… Aber ich war  verzweifelt. Wenn ich das heute so schreibe, dann frage ich mich oft, wie es  so weit kommen konnte. Ich bin ein sehr fröhlicher, optimister Mensch.  Selbst in schlimmsten Situationen versuche ich noch das Positive zu  sehen, Lösungen zu finden! Aber damals…<br />
Meine Eltern, meine Schwiegereltern, meine Familie, meine Verwandten und  Bekannten – keiner verstand es! Alle dachten ich stelle mich extrem an!  Und dass ich mal nicht so negativ denken sollte! Das würde schon wieder  aufhören nach den ersten 3 Monaten! Irgendwann SCHRIE ich nur noch  zurück, dass sie das nicht wissen können! Ob sie es mir wohl  versprechen, dass es aufhört und ich SIE dann dafür verantwortlich  machen kann, dass dem nicht so ist! Sogar meine Mutter, die selber 5  Kinder hat und in jeder Schwangerschaft extreme Übelkeit durchmachte  verstand mich nicht. Sie hatte auch keine Hyperemesis… und ich weiß nun,  dass KEINER, der es nicht mitgemacht hat oder bei anderen DIREKT  miterlebt hat, es verstehen kann oder nur ansatzweise nachvollziehen!  Bis heute versteht nur mein Mann, wie schlecht es mir wirklich ging,  obwohl ich offen damit umgehe und klar sage, dass ich Selbstmordgedanken  hatte, depressiv war!<br />
Mittlerweile war ich in der 12. Woche angelangt und hatte die Seite www.hyperemesis.de empfohlen bekommen!  SUPER! Ich hab geweint wie noch nie, ENDLICH jemand, der dasselbe  durchgemacht hatte! Die ganzen Berichte und Erfahrungen… es tat so gut!<br />
Trotzdem gings mir übelkeitsmäßig  nicht besser. Ich war dem Tod immer  näher als dem Leben! Ich wog nur noch 45 kg.<br />
Es war Donnerstag glaube ich… meine Mutter hatte mir Vomex Retardkapseln  aus Deutschland geschickt. (Ich wohnte im Ausland.) Ich hatte sie darum  gebeten. Meine Schwester hat die auch genommen und durch die HG Seite  hab ich die Tabletten als DAS WUNDERMITTEL empfunden… Ich nahm eine  Tablette… ich beherrschte mich 60 Minuten… dann kam alles wieder raus.  Ich sah die aufgegangene Kapsel mit den kleinen Kügelchen im Eimer  schwimmen. (Ich schaffte es mittlerweile nicht mehr bis zum Klo.) Mein  Mann kam gerade nach Hause von der Arbeit, wieder mal war sein erster  Gang den Eimer zum Klo zu tragen. <img title="traurig" src="http://www.wunschkinder.net/forum/mods/smileys/images/700.gif" alt="traurig" /> Er tat mir bei alledem auch noch leid.  Und ich sagte ihm, dass es so nicht mehr ging, ich müsse wieder ins  Krankenhaus. Meine Mutter rief an, um wegen den Tabletten nachzufragen.  Ich sagte ihr alles und sie machte sich das erste Mal ernsthaft Sorgen  und wollte auch, dass ich ins Krankenhaus gehe.<br />
Mein Innerstes war am Nullpunkt angelangt. Diese so gewollte  Schwangerschaft wurde für mich zu einem todesnahen Trip&#8230;<br />
Außerdem hatte ich ziemlich Angst… nicht wieder in DAS Krankenhaus…  NEIN! Ich musste außerdem erst zum Hausarzt eine Einweisung holen. Ich  sagte ihm, dass ich bitte in die Hauptstadt will, ist eine Stunde von  uns entfernt, in die Uniklinik. Er schrieb mir den Wisch aus und wir  machten uns auf den Weg. Zwischenzeitlich informierten wir den Onkel  meines Mannes, der Kinderarzt ist und auch an der Uniklinik arbeitet. Er  sollte mit uns mitkommen, evtl. Beziehungen spielen lassen. Er konnte  zwar nicht helfen, aber er zeigte uns, wo alles ist! So mussten wir  wenigstens nicht suchen. Auf der einstündigen Fahrt merkte ich aber,  dass wohl ein paar der Vomexkügelchen, die in der Kapsel waren,  dringeblieben sein mussten, denn ich wurde müde und ich konnte an einem  Apfel knabbern… Aber nennenswerte Erleichterung kam nicht auf.  Vielleicht empfand ich das auch nur so, weil ich wusste, ich bekomme  endlich wieder Hilfe…?<br />
Im Krankenhaus wurde ich erst untersucht, dem Baby gings gut! (Aber  wecken lassen wollte es sich nicht! <img title="zwinker" src="http://www.wunschkinder.net/forum/mods/smileys/images/smilie3.gif" alt="zwinker" /> ) Mir wurde Blut abgenommen, sitzend… ich  fiel fast noch um. Der Arzt war noch ganz jung und sehr nett, der  erste, der mir MUT zusprach! Er gab die Anweisung nicht nur NaCl und  Glukose zu geben, sondern VITAMINE reinzumischen! ICH WAR SO DANKBAR!  Ich wurde auf Station aufgenommen und schon die Aufnahme ging ganz  anders von statten! Mir wurde gesagt, ich muss NICHT trinken und essen,  ich soll mich nicht zwingen, denn das bringt nichts! DANKE! Ich bekäme  ja eh alles per Infusion, was ich brauche! Es war schon spät und mein  Mann musste leider nach 5 Minuten gehen (strenge Besuchszeiten gibts  hier leider in den Krankenhäusern schon). Er hatte ja auch nun immer  über eine Stunde Fahrtzeit zu mir. Die Infusion lief durch und ich  fühlte mich nach den Vitaminen (übrigens Giftgrün) schon besser,  frischer irgendwie. Ich schlief ein… in der Hoffnung, es würde besser  werden. Am nächsten Tag erbrach ich wieder direkt… aber die Infusionen  liefen und ich musste sogar wirklich wieder pieseln. Das kannte ich ja  garnicht mehr. Aber das zeigte mir, dass endlich wieder Flüssigkeit  durch mich durchkam und nicht oben raus!!! Ich war so dankbar, allein  schon dafür, dass ich da nicht als psychisch krank abgetan wurde.<br />
Sie wollten mir wieder Buscopan geben. Ich habe erklärt, dass ichs nicht  möchte. Dass ich davon höllische Kopfschmerzen bekomme und Durchfall  von Zäpfchen. Die Ärzte waren ratlos… sie kennen hier nix anderes gegen  Schwangerschaftsübelkeit. Ich hätte verzweifeln können… Am Abend zuvor  lag ich noch wach im Bett und dachte wieder dran, wie es wohl wäre  einfach aus dem Fenster zu springen, wenn keiner hinsieht… Die Vomex  hatte ich mitgenommen und traute mich am nächsten Tag die den Ärzten bei  der Visite zu zeigen… sie hatten sowas nicht, nicht mal den Wirkstoff.  Ich sollte sie probieren zu nehmen (dabei hätte ich sie so gern  intravenös bekommen, damit ich sie nicht erbrechen kann!). Es war  Samstag, mein Mann war bei mir und auch er ermutigte mich, dass ichs  nochmal versuchen soll. Also schluckte ich eine und versuchte nicht zu  spucken. Ich schloss einfach die Augen und sagte mir, dass ich nun  einschlafen muss. Und ich tat es, ich schlief ein. Ich schlief zu der  Zeit eh sehr viel, ich hatte keine Kraft was anderes zu tun. Nach 3  Stunden wachte ich auf… Mein Mann saß neben mir, las in der Zeitung. Und  ich dachte ich bin im Himmel! DIE ÜBELKEIT WAR SO GUT WIE WEG!  Unterschwellig natürlich da, aber SO wenig wie seit WOCHEN nicht mehr.  Und dann… dann Aß ICH!!! Ich aß eine ganze ORANGE! Ich hatte so Hunger  darauf, die gabs an dem Tag als Nachtisch beim Mittagessen. Ich hatte  sie ins Nachtschränkchen gepackt.<br />
Ich werde mein Leben lang nicht vergessen, wie die beste Orange der Welt  geschmeckt hat! <img title="zwinker" src="http://www.wunschkinder.net/forum/mods/smileys/images/smilie3.gif" alt="zwinker" /></p>
<p>Ab da gings dann erstmal aufwärts. Meine Urin- und Blutwerte wurden  wieder besser, da ich jetzt auch trotz Infusionen noch essen anfangen  konnte und trinken. Ich nahm Vomex 3 mal am Tag, morgens und nachmittags  und abends. Immer nach 8-10 Stunden ca, da sie 2-3 Stunden brauchten,  um zu wirken und die alte Wirkung aber so nach 6-9 Stunden nachließ.<br />
Meine Schwiegerfamilie kam wieder nicht, nur 2 Tanten (TANTEN!!! Nicht  mal die Schwiegermutter!). Ich fühlte mich allein gelassen und das ist  bis heute so geblieben, diese Erfahrung hat sich tief verankert…<br />
Leider musste ich auch in dem Krankenhaus noch einige schreckliche  Sachen miterleben! Links neben mir lag eine junge Frau mit Zysten,  noch eine mit einer Fehlgeburt nach künstlicher Befruchtung und rechts neben mir lag ein junges  Mädchen mit einer Spätabtreibung in der 18. Woche, bei der wir &#8220;live  dabei waren&#8221; (sprich: Ihr wurde im Untersuchungsraum das  Wehenmittel gelegt und die Tabletten verabreicht, und im Zimmer musste  sie dann die Wehen veratmen und da platzte ihr auch die Fruchtblase, als  ich gerade am Klo war vor der Entlassung…). Es war einfach grausam. Als  obs einem nicht schon schlecht genug ginge!<br />
Ich wurde dann GOTT SEI DANK abgeholt, ich war so dankbar nicht noch  mehr mitzubekommen! Und wir fuhren direkt AUF MEINEN WUNSCH hin bei  McDonalds vorbei! <img title="zwinker" src="http://www.wunschkinder.net/forum/mods/smileys/images/smilie3.gif" alt="zwinker" /> Dass ich sowas wieder essen konnte war  damals ein Weltwunder für mich!</p>
<p>Daheim gings dann 2 Wochen gut… auf einmal aber fing ich wieder das  Erbrechen an. Erst nur morgens, dann wieder auch nachmittags… aber ich  nahm die Vomex brav weiter… meine einzige Hoffnung. Es blieb bei dem  Erbrechen 2-3 mal täglich! Ich war zwar wirklich niedergeschmettert,  aber konnte damit leben! Mir ging es psychisch so viel besser! Ich  glaube mein Mann war dabei am dankbarsten!!! (Wenn man ihn heute auf die  Schwangerschaft anspricht, dann sagt er oft gern, dass er anfangs schon  immer &#8220;nett&#8221; begrüßt wurde, wenn er den Eimer nach der  Arbeit direkt ins Bad tragen musste!) Aber wir haben es überstanden,  gemeinsam! Ich bin ihm so dankbar!</p>
<p>Dank Vomex kam ich also ab der 12./13. Woche immer besser klar. Ab da  hab ich auch das Mäuslein spüren können, so früh. Die Ärztin hat es mir  bestätigt, weil ich eh so dürr war… In der 17. Woche fingen dann auch  richtig feste TRITTE an! Wir waren da über Weihnachten zu Besuch bei  meiner Familie und ich versuchte die Vomex abzusetzen… es ging nicht.  Ich fing wieder an mit Erbrechen. Also hab ich sie wieder schnell  genommen. Aber ich konnte auf 2 am Tag reduzieren! <img title="smile" src="http://www.wunschkinder.net/forum/mods/smileys/images/1.gif" alt="smile" /> Eine noch 3 Stunden vor dem Aufstehen, damit  sie bis dahin wirkt, und eine dann gegen späten Nachmittag! So ging es  recht gut! Ich war so dankbar!<br />
Es gab immer wieder Rückfälle. Mal bessere Tage ganz ohne Erbrechen und  dann wieder schlimmere Tage, wo ich 5 mal erbrach. Es wechselte sich ab.  Nach der 25. Woche wurde das Erbrechen immer weniger. Ich hab damals  dann übrigens dann allen gesagt, wie unrecht sie hatten, dass es schon &#8220;nach den ersten 3 Monaten aufhört&#8221;. Und das halte ich  ihnen auch heute noch vor, wenn es um die Schwangerschaft geht, denn es  hat mich sehr verletzt, dass ich nicht ernst genommen wurde. Nicht mal  nach der 13. Woche!<br />
Das Schlimmste war noch meine Schwiegermutter, die dann zu allem übel  –wortwörtlich – auch noch an einem Tag beim Essen bei Ihnen meinte, ich  würde einfach zu viel an die Übelkeit und das Spucken denken. Wenn ich  nicht mehr dran denken würde, dann würde es auch aufhören! Ich war so  empört, da ich gerade an diesem Morgen noch fast nebens Bett gebrochen  hätte und nur GRAD SO den Eimer hergezogen hatte in letzter Sekunde.  Mein Mann schrie sie an, was sie sich denken würde sowas zu sagen, als  ob ich gern erbrechen würde. Und ich sagte dann eiskalt, dass ich sicher  heute morgen im Schlaf schon ans Kot*en gedacht habe und daher direkt  nach dem Augenaufschlag dies getan habe. Ich stand auf und ging in  unsere Wohnung (über den Schwiegereltern). Wie sehr mich das aufgeregt  hat, brauche ich wohl nicht erläutern…</p>
<p>Zum guten Schluss wollten wir in der 37. Woche noch einmal meine Familie  besuchen. Eine Entbindung in Deutschland wollte ich auch viel lieber,  also hoffte ich schon insgeheim, dass die Wehen dann beim Besuch  losgehen! Meine Vomex gingen mir genau 2 Tage vor der Abreise aus und  die Packung, die auf dem Weg zu mir war per Post kam nicht an… sie kam  erst eine Woche später habe ich im Nachhinein erfahren. Ich stand da und  hoffte, dass es nun sicher geht… erst schien auch alles so, aber dann  spuckte ich doch wieder. Erst nur am Abend, am nächsten Tag wieder  zweimal. Und am dritten Tag war Abreise. Ich habe nicht gespuckt,  sondern es mit Homöopathie nochmals versucht, diesmal Ipecacuanha. Und  es half. Ich kam die erste Woche damit klar. Ich spuckte nicht  mehr!!!!!!!! EIN WUNDER WAR GESCHEHEN! Und: Die Wehen gingen tatsächlich  los! <img title="zwinker" src="http://www.wunschkinder.net/forum/mods/smileys/images/smilie3.gif" alt="zwinker" /> Leider waren es keine Geburtswehen,  sondern &#8220;nur&#8221; geburtsvorbereitende Wehen, die den GMH  verstreichen ließen und den Muttermund LANGSAM, aber sicher öffneten!  Also blieb ich in Deutschland, mit dem Befund wollte ich nicht mehr  losfahren, mir kams ja eh recht! Mein Mann musste leider zurück,  arbeiten. Ich hatte 2 Wochen durchgehend diese Wehen, mal stärker, mal  schwächer.  Und dann gings an einem Dienstagmorgen los. Um halb 4 Uhr  nachts wurde ich wieder mal von den Wehen wach, diesmal waren sie  stärker. Ich dachte noch, das ist wieder Fehlalarm, gab mir selbst ein –  ACHTUNG – Buscopanzäpfchen *welche Ironie!*, da das den Muttermund  weich macht und Wehen nur dann stoppt, wenn sie unecht sind. Komisch,  wie unterschiedlich das Buscopan bei mir eingesetzt wurde! <img title="zwinker" src="http://www.wunschkinder.net/forum/mods/smileys/images/smilie3.gif" alt="zwinker" /> Ich hatte die Zäpfchen von der Hebamme,  die ich mir da noch ausgesucht hatte! Einschlafen konnte ich nicht mehr,  also wusste ich, es geht los. Ich ging noch duschen, wollte frühstücken  (das ging nicht mehr…) und meine Schwester fuhr mich ins Krankenhaus um  halb 9. Meinen Mann wollte ich erst verständigen, wenn ich SICHER  dableiben durfte nach 2 Fehlversuchen zwei Wochen zuvor. Wir riefen ihn  also direkt um halb 9 an… aber die Geburt ging rasant und um 12.05 Uhr  durfte ich meine so ersehnte, erwünschte Tochter im Arm halten. Gesund  und munter! 3200 Gramm, 52 cm und 35 cm Kopfumfang!</p>
<p>Mein Mann kam 2,5 Stunden später an! Aber meine Schwester war dabei und  mir eine große Hilfe! (Danke an dieser Stelle nochmals!) Sie brachte mir  immer wieder Trinken (ich entwickelte einen ungewöhnlich großen Durst)  und versorgte mich in den Presswehenpausen mit einem kühlen Waschlappen!  DANKE DANKE DANKE!<br />
Mit meinem Mann genoßen wir die ersten Stunden zusammen und seitdem  jeden Moment mit allen folgenden Höhen und Tiefen des Elternseins!</p>
<p>Wir sind so dankbar, das alles überstanden zu haben! ES HAT SICH  GELOHNT!</p>
<p>Ich möchte allen Frauen Mut machen! Haltet durch, es lohnt sich  definitiv! Man bekommt am Ende das schönste Geschenk, selbst wenn man  meint, es geht nicht mehr, man kann nicht mehr! ES GEHT! MAN SCHAFFT ES!  UND MAN WIRD WIEDER NORMAL, selbst wenn man daran zweifelt (was ich  mehr als einmal tat… ich dachte es wird nie mehr normal!)! DOCH, nach  der Geburt ist alles weg, verflogen! Wie von Zauberhand! Und man hat das  schönste Gottesgeschenk in seinen Armen!</p>
<p>Ich danke noch meiner Familie für die Unterstützung und als letztes  möchte ich noch Gott danken, für die schönen letzten  Schwangerschaftsmonate, dass ich sie genießen konnte, für die  Traumgeburt von innerhalb 3,5 h im KKH (und insgesamt nur 8,5 h) und  dass wir eine gesunde Tochter im Arm halten dürfen! Ohne Deinen Segen  wäre das niemals möglich und ich danke dir, dass du ihn uns schenkst!<br />
Zu guter Letzt: Wir wünschen uns weitere Kinder, trotz Risiko wieder  eine HG mitmachen zu müssen! Das ist doch das schönste Zeichen, oder? <img title="smile" src="http://www.wunschkinder.net/forum/mods/smileys/images/1.gif" alt="smile" /></p>
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		<title>Übelkeit/ Erbrechen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:30:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Text folgt
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		<title>Verdauungsprobleme</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:28:42 +0000</pubDate>
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		<title>Müdigkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:28:19 +0000</pubDate>
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		<title>Sodbrennen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:27:28 +0000</pubDate>
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		<title>Rücken-/ Gelenkschmerzen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:26:56 +0000</pubDate>
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		<title>Martina &#8211; Ängste und Depressionen in der Schwangerschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 20:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliche Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende September 2007 ging für uns ein Lebenstraum in Erfüllung!
Nach 2  harten Kinderwunsch-Jahren erfuhr ich, dass ich schwanger bin!
Es war  ein Gefühl, das ich kaum beschreiben kann &#8211; wie frisch verliebt, besser als  ein 6er im Lotto!
Das war der Beginn einer Zeit voller  Freude, Hoffnung, Spannung,aber auch panischer Angst und Verzweiflung!
Bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende September 2007 ging für uns ein Lebenstraum in Erfüllung!<br />
Nach 2  harten Kinderwunsch-Jahren erfuhr ich, dass ich schwanger bin!<br />
Es war  ein Gefühl, das ich kaum beschreiben kann &#8211; wie frisch verliebt, besser als  ein 6er im Lotto!<br />
Das war der Beginn einer Zeit voller  Freude, Hoffnung, Spannung,aber auch panischer Angst und Verzweiflung!<br />
Bis  zur 12. Schwangerschaftswoche verlief die Schwangerschaft wie jede andere auch. Ich war sehr müde und hätte  an Ort und Stelle einschlafen können. Der Geruchssinn veränderte sich, mir war häufig übel, aber  alles im Rahmen. Ich war froh,denn schließlich war ich schwanger!<br />
Mein  Babylein entwickelte sich prächtig.<br />
Ich weiß nicht, was mir genau  plötzlich den Boden unter den Füßen wegzog, aber ich vermute, es fing mit  dem Krankenhausaufenthalt in der 13. Schwangerschaftswoche, von<br />
dem ich leider nicht  verschont blieb, an.<br />
Eine sehr schwere Zeit begann. Angst machte sich  breit, Angst um mein Baby, Angst um die Zukunft, Angst um meine Familie!<br />
Nach  einigen Tagen hatte ich Gewissheit, meinem Kind geht es gut, es ist alles  ok, ich darf nach Hause!<br />
Voller Hoffnung versuchte ich wieder den  Alltag zu bewältigen ,wie ich es zuvor auch gemacht hatte, aber etwas  in mir ließ mich nicht mehr zur Ruhe kommen. Ich war nervös, ich war  traurig, ich war wie gelähmt vor Angst! Ich sagte mir immer wieder, ich  soll doch glücklich sein, doch es war nur eine innere Leere zu  spüren. Und mit jedem Tag stürzte ich immer tiefer in eine Depression. Ich  wusste nicht, was da gerade passiert.<br />
Ständig hatte ich eine Stimme in  meinen Kopf &#8211; schlimme Gedanken, für die ich mich sehr schämme und die hier  nicht auflisten kann.<br />
Wie ein Teufel, der mir ständig die Worte im  Mund verdreht und versucht mich zu manipulieren. Ich konnte mich nicht  mehr konzentrieren, weder beim Lesen, beim Beten, bei meiner Lieblingsmusik, bei  einem spannenden Film! Diese Stimme war immer da und quälte mich.<br />
Anfangs  kämpfte ich noch dagegen an, aber nach und nach verließ mich meine  Kraft! Ich hatte wortwörtlich Angst verrückt zu werden und die Kontrolle  über mein ICH zu verlieren. Ich war nicht mehr in der Lage, einen klaren  Gedanken zu fassen, ohne dass der Teufel in mir seinen Senf dazu gab und  mich komplett aus der Fassung brachte. Ich war wie tot!<br />
Die Schwangerschaft wurde  zur Nebensache.<br />
Es ging wochenlang so, bis auf meinen Mann wusste  keiner etwas davon, es war mir sehr unangenehm und ich wollte nicht, dass  mich irgendjemand in dieser Verfassung zu sehen bekommt.<br />
Es verging  kein einziger Tag ohne stundenlange Heulkrämpfe &#8230;&#8230;! Ich war nicht mehr  ich selbst!<br />
Im Februar 2008 stieß mein Mann an seine Belastungsgrenze  und bestand darauf einen Psychiater aufzusuchen. Ich hatte nichts mehr  zu verlieren und willigte hilflos  ein.<br />
Das war der erste Schritt aus  dem  Teufelskreis!<br />
Nach 2 Wochen intensiver Gesprächstherapie  und  autogenem Entspannungstraining konnte ich mich endlich dem Therapeuten  öffnen und fand  durch ihn eine Möglichkeit, mit dem Teufel in meinem  Kopf umzugehen. Es ist mir nicht gelungen, ihn ganz zum Schweigen zu  bringen, aber ich konnte zumindest stark differenzieren, was da zu mir  gehört und nicht.<br />
Jeden Tag gewann ich wieder mehr an Lebensfreude  und Lebensqualität!<br />
Ehe ich mich versah, war schon April, der  Geburtstermin rückte immer näher. Die Vorfreude machte mich glücklich, ich  war abgelenkt.</p>
<p>Mein Kleiner war sehr vital und jede Bewegung gab mir  Kraft, gab mir das Gefühl wieder lebendig zu sein! Doch das schlechte  Gewissen meinem Schatz gegenüber blieb. Er musste so viel mitleiden mit  mir!<br />
Heute, fast 2 Jahre später, blicke ich nur ungern zurück, zurück auf  die schwere Zeit. Warum konnte ich nicht einfach glücklich sein und die  Schwangerschaft genießen wie so viele Frauen? Warum wurde es mir zum Verhängnis?<br />
Eine  Antwort werde ich wohl nie darauf  bekommen! Nur die Tatsache, ein so  wundervolles Kind zu haben, hilft mir diese graue Zeit zu verarbeiten.<br />
Leider  ist eine Schwangerschaftsdepression keine Seltenheit und sollte in jedem Fall ernst  genommen werden! Keine Betroffene muss sie mit sich selbst ausmachen!</p>
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		<title>Hyperemesis/ Nausea gravidarum</title>
		<link>http://www.schwangerschaftskrise.de/?p=232</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 19:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[- behandlungsbedürftige Schwangerschaftsprobleme]]></category>

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		<title>(Schwangerschafts-) Depression</title>
		<link>http://www.schwangerschaftskrise.de/?p=192</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 19:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[- behandlungsbedürftige Schwangerschaftsprobleme]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Depression (von lat. deprimere „niederdrücken“) wird definiert als Zustand psychischer Niedergeschlagenheit, der von zeitweiligen Trauergefühlen bis zu völliger Freudlosigkeit und dem Gefühl der inneren Leere reichen kann.
Positive Gefühle können nicht oder nur in stark reduzierter Form empfunden werden.
Merkmale
Folgende Merkmale einer Depression sind sehr häufig:
- Verlust, Freude empfinden zu können und damit verbunden, das Gefühl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Depression (von lat. deprimere „niederdrücken“) wird definiert als Zustand psychischer Niedergeschlagenheit, der von zeitweiligen Trauergefühlen bis zu völliger Freudlosigkeit und dem Gefühl der inneren Leere reichen kann.<br />
Positive Gefühle können nicht oder nur in stark reduzierter Form empfunden werden.</p>
<p><strong>Merkmale</strong><br />
Folgende Merkmale einer Depression sind sehr häufig:<br />
- Verlust, Freude empfinden zu können und damit verbunden, das Gefühl der Hoffnungslosigkeit<br />
- negatives Denken, das weder durch Selbst- oder Fremdmotivation vertrieben werden kann<br />
- Grübelzwang, die Gedanken drehen sich durch die negative Denkweise immer wieder im Kreis<br />
- innere Unruhe und/ oder völlige Antriebslosigkeit<br />
- Antriebsstörungen, oft verbunden mit Denkhemmungen, die so weit gehen können, dass elementare Tätigkeiten wie Strukturierung des Tagesablaufs, Körperpflege, Nahrungszubereitung etc. nicht möglich sind<br />
- Schlafstörungen, die von Einschlafschwierigkeiten und frühem Erwachen bis zu übermäßigem Schlaf reichen können. Oft sind die depressiven Symptome vor allem in den Morgen-/Vormittagsstunden stärker ausgeprägt (das sog. „Morgentief“) und nachmittags/abends setzt eine Besserung ein<br />
Häufig treten auf:<br />
- Gefühle der Minderwertigkeit, Hoffnungslosigkeit, Schuld, Sorge, Überforderung, Hilflosigkeit, Angst, Reizbarkeit, verringerte Entscheidungsfähigkeit<br />
- Desinteresse an der Umwelt und damit einhergehend Selbstisolation<br />
- körperliche Störungen (Vitalstörungen) wie Appetitlosigkeit/ übermäßiges Essen und damit einhergehend Gewichtsab- bzw. –zunahme, „kaltes“ (Druck-) Gefühl in Brust und Gliedmaßen<br />
- erhöhte Anfälligkeit für Infektionen, verbunden mit einer erhöhten Sensibilität für körperliche Veränderungen<br />
Seltener sind folgende Merkmale:<br />
- aggressive Tendenzen, erhöhte Risikobereitschaft und Reizbarkeit (eher bei Männern als bei Frauen)<br />
- Verstärkung der Symptome gegen Abend, massive Einschlafstörungen („Abendtief“)</p>
<p><strong>Verbreitung</strong></p>
<p>Die Depression ist die weltweit am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. In den westlichen Industrienationen wurde in den letzten Jahren ein rapider Anstieg depressiver Erkrankungen beobachtet. Dafür wird in erster Linie die steigende Beanspruchung der Menschen durch Stress und Unsicherheit  durch die persönliche und berufliche Situation verantwortlich gemacht. Zudem ist die Scheu, sich in ärztliche Behandlung zu begeben, gesunken und somit ist die Zahl der registrierten Erkrankungen gestiegen.<br />
Im Laufe der Zeit hat sich die Unterteilung in die Formen endogene, neurotische und reaktive Depression durchgesetzt.<br />
Dabei steht die endogene Depression für eine Form der Krankheit, die ohne erkennbare Ursache auftritt und für die eine genetische Disposition vermutet wird.<br />
Die neurotische Depression tritt als Folge länger andauernder Belastungen auf.<br />
Die reaktive Depression kommt am häufigsten vor und folgt auf ein aktuell kritisches Ereignis, wie z.B. den Tod eines Angehörigen, Trennung, Verlust des Arbeitsplatzes, Umzug, etc.</p>
<p><strong>Ursachen</strong><br />
Die Entstehung von Depressionen ist noch nicht vollständig geklärt. Da die Krankheit in der Regel multifaktorielle, sehr individuelle Ursachen hat, muss sorgfältig erhoben werden, welche Behandlungsmöglichkeiten für den jeweiligen Betroffenen geeignet sind.<br />
Mittlerweile gilt als wahrscheinlich, dass das erstmalige Auftreten einer Depression die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen stark erhöht. Die Ursachen dafür liegen in chemischen Prozessen im Gehirn begründet, bei denen der Neurotransmitter Serotonin eine große Rolle spielt. Als erwiesen gilt, dass bei jeder Form der Depression das serotonale/noradrenale System gestört ist, was sich durch einen erhöhten Anteil des Stresshormons Kortisol im Blut und Urin von Depressiven nachweisen lässt. Aufgrund des mangelnden Serotoninstoffwechsels ist die Bewältigung von Stress und Angstgefühlen im Sinne einer Herabsetzung gestört, die eine beschleunigte Entstehung depressiver Verstimmung zur Folge hat. Unklar ist aber bisher, ob dies Folge oder Ursache der Erkrankung ist.<br />
Der Einfluss genetischer Faktoren (z.B. des Serotonin-Transportergens 5-HTTLPR) ist nicht von der Hand zu weisen, allerdings nur als Teilfaktor, denn „das Depressions-Gen“ als alleiniger Auslöser für Depressionen existiert nicht. Zwischen genetischen Faktoren und den Erfahrungen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens im Zusammenleben mit anderen Menschen macht (Erziehung, Sozialisation), bestehen Wechselbeziehungen, so dass ein Kind zwar die Veranlagung zu Depression von seinen Eltern „in die Wiege gelegt“ bekommen haben kann, aber durch seine Erfahrungen und Lernprozesse Strategien entwickelt hat, mit kritischen Lebensereignissen umgehen zu können.<br />
So ist z.B. erwiesen, dass<br />
- das ständige Gefühl, sich übermäßig für etwas zu engagieren und ausgenutzt zu werden<br />
- die Erfahrung, hilflos angesichts persönlicher Krisen zu sein und sich selbst dafür die Schuld zu geben („Ich kann das einfach nicht“ statt „Ich hatte Pech“)<br />
- Überforderungserfahrungen, die schon in der Kindheit gemacht werden &#8211; Druck, Erwartungen zu erfüllen<br />
die Gefahr, depressiv zu werden, erhöhen.<br />
Auch der Einfluss von Medikamenten bzw. Erkrankungen wird als Auslöser von Depressionen in Betracht gezogen.</p>
<p><em><strong>Depression in der Schwangerschaft (präpartale Depression)</strong></em><br />
Ca. 10% &#8211; 20% der Frauen leiden in der Schwangerschaft unter Depressionen, oft aber werden diese aber als Launenhaftigkeit abgetan oder überspielt, da die Betroffene „sich doch freuen muss“. Oft fühlt man sich schuldig, weil man keine Freude empfindet, obwohl man doch eigentlich glücklich sein müsste.<br />
Sicherlich gibt es Stimmungsschwankungen in der Schwangerschaft, jedoch gibt es klare Grenzen zwischen „normalen“ Stimmungsproblemen und einer Schwangerschaftsdepression.</p>
<p>Treffen die o.g. Merkmale einer Depression zu und das über einen längeren Zeitraum, ist es dringend erforderlich, etwas zu unternehmen.<br />
In der besonderen Situation der Schwangerschaft können folgende Merkmale dazukommen bzw. dominant sein:<br />
- extreme Müdigkeit<br />
- Stimmungsschwankungen, wobei die negative Stimmung überwiegt<br />
- Zukunftsängste, wie das Leben mit Kind bewältigt werden kann<br />
- Unvermögen, sich auf das Kind zu freuen und daraus resultierende Schuldgefühle<br />
- Unfähigkeit, nachzuvollziehen, wie man jemals einen Kinderwunsch haben konnte<br />
- Verzweiflung, Gefühl der Ausweglosigkeit, Abtreibungs- und Suizidgedanken</p>
<p>Einen „Normalverlauf“ einer Schwangerschaftsdepression gibt es nicht, allerdings konnte in vielen Fällen ein erster Höhepunkt im ersten Schwangerschaftsdrittel, ein Abfallen im zweiten und ein erneuter Anstieg im dritten Drittel festgestellt werden.</p>
<p>Die Gefahren, eine Schwangerschaftsdepression als „Launenhaftigkeit“ abzutun, liegen vor allem darin, dass keine Maßnahmen wie z.B. eine Psychotherapie und/oder medikamentöse Behandlung ergriffen werden können und die Gefahr einer Fortsetzung der Depression nach der Geburt besteht. Leider „verschwindet“ sie dann oft nämlich nicht, sondern setzt sich bei ca. 50% der betroffenen Frauen als Wochenbettdepression fort. Oft wird erst zu diesem Zeitpunkt deutlich, dass die Depression schon während der Schwangerschaft bestand.</p>
<p><strong>Gründe</strong> für eine Schwangerschaftsdepression können sein:</p>
<p>- familiäre oder eigene Depressionen in der Vergangenheit. Die Schwangerschaft macht anfälliger für nicht bewältigte Probleme oder die Rückkehr psychischer Vorerkrankungen<br />
- Veränderungen und kritische Ereignisse wie Umzug, Trennung, Tod eines Angehörigen, Verlust/ Wechsel der Arbeitsstelle, Mobbing, Familienstreitigkeiten etc.<br />
- eine problematische Schwangerschaft, z.B. durch extreme Übelkeit/ extremes Erbrechen, Migräne, ständige Erkrankungen, ständiges Schwächegefühl<br />
- eine angstbesetzte Schwangerschaft. Bei vorangegangener Fehlgeburt/en oder der Ungewissheit, ob die Schwangerschaft intakt ist, können sich Ängste und Sorgen um das Ungeborene in einer Depression niederschlagen. Auch schwangerschaftsspezifische Krankheiten wie Schwangerschaftsvergiftung, Blutungen etc., die körperliche Einbußen und lange Krankenhausaufenthalte nach sich ziehen, können sich auf die Psyche auswirken<br />
- eine lang ersehnte Schwangerschaft. Blieb der Kinderwunsch lange unerfüllt und handelte es sich vielleicht um eine von vielen künstlichen Befruchtungen, steht die Angst, das Kind zu verlieren, für viele Frauen im Vordergrund und kann eine Depression auslösen.</p>
<p><strong>Behandlungsmöglichkeiten</strong></p>
<p>Text folgt<strong><br />
</strong></p>
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